Kernverriegelungstechnologie

Nullpunktspannsystem & Nullpunkt-Spannsysteme

Standardisierte Bezugsschnittstellen für manuelle und automatisierte Wechselabläufe.

Das Nullpunktspannsystem von NEXTAS standardisiert Positionierung und Verriegelung über Vorrichtungen, Paletten und Maschinentische hinweg. Die erreichbare Wiederholgenauigkeit und Wechselzeit hängen von Modell, Schnittstelle, Sauberkeit und vollständigem Ablauf ab.

Katalogwert ≤ 0,003 mm · modellbezogen
Spannmodule von 85–195 mm
Konfigurationen mit 1 / 2 / 4 / 6 Stationen
Lieferzeit: Nach Zeichnungs-, Mengen- und Umfangsprüfung bestätigt MOQ: 1 Stück Zahlung: T/T · L/C Qualitätsnachweise im Angebot abgestimmt Lieferant mit MIC-Audit

Ein englischsprachiges NEXTAS Video zeigt den auf dieser Seite beschriebenen Anwendungs- und Arbeitsablauf. Produktauswahl und Leistungsdaten müssen für das konkrete Projekt technisch bestätigt werden.

Nullpunktspannung im Einsatz ansehen

Sehen Sie, wie das Empfängermodul schnellen Vorrichtungswechsel, wiederholgenaues Spannen und automatisierungsbereite Werkstückspannung unterstützt.

Modul-Kernmerkmale

  • Modellbezogene Präzision: Die Modelltabelle nennt ≤ 0,003 mm als Katalogwert; die Abnahme erfolgt über den vollständigen Wechselzyklus unter den vereinbarten Bedingungen.
  • Mechanische Federverriegelung: Bei Druckabfall bleibt Federkraft anliegend; der erforderliche sichere Zustand wird für Werkstück und Zelle projektbezogen validiert.
  • Spannkraft nach Modell: Die Eignung für Bearbeitungslast, Aufbau und Einbausituation wird anhand der Modelltabelle geprüft.
  • Automationsschnittstelle: Steuerung, Reinigung, Statuserkennung, Verriegelungen und Fehlerwiederanlauf werden für die Gesamtzelle ausgelegt und bei FAT/SAT geprüft.
Schnelle Projektübergabe

Aufnahmemuster, Palettengröße und Automatisierungsgrad senden

Wir konfigurieren das passende Nullpunkt-Modul-Layout, die Niederzugkraft-Klasse und die Luftführung für Ihre Palettenlogistik und Umrüstziele.

Schnelle Kontaktwege

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Maschinenmodell & Aufnahmelayout

Nennen Sie das Maschinenmodell, die Tischabmessungen und ob Sie ein Einzel-, Doppel- oder Vierfach-Aufnahmemuster benötigen. Geben Sie den Lochkreis an, falls Sie von einem anderen Nullpunkt-System umrüsten.

Palettenabmessungen & Niederzugkraft

Teilen Sie Paletten- oder Unterplattengröße, Gesamtgewicht der Vorrichtung, benötigte Niederzugkraft pro Spannbolzen sowie ob Paletten zwischen Maschinen, KMG oder Lager transferiert werden.

Automatisierungsgrad & Luftführung

Geben Sie Ihren Luftversorgungsdruck an, ob Verriegelungszustand-Sensoren benötigt werden, die geplante Automatisierungsstufe (manuell, roboterbeladen oder FMS) und Umrüstzeit-Zielwerte.

Technische Daten

Technische Daten – technische Daten
Modell Moduldurchmesser Spannkraft Hublast Wiederholgenauigkeit
V1 — Standard-Pneumatik-Aufnahmen (Druck-Entriegelung, Kegel-Positionierung)
NT-S200P85V185 mm4 kN30 KG≤ 0,003 mm
NT-S200P120V1120 mm12 kN100 KG≤ 0,003 mm
NT-S200P160V1160 mm18 kN250 KG≤ 0,003 mm
NT-S200P195V1195 mm40 kN300 KG≤ 0,003 mm
V2 — Kompakte Pneumatik-Aufnahmen (reduzierte Einbauhöhe für integrierte Paletten und Vorrichtungen)
NT-S200P85V285 mm5 kN≤ 0,003 mm
NT-S200P115V2115 mm10 kN≤ 0,003 mm
NT-S200P148V2148 mm18 kN≤ 0,003 mm

Mehrstationen-Kombinationsmodule und Hilfspositioniermodule

Für größere Paletten, Tombstones und automatisierungsfähige Aufspannträger bietet der Katalog 2025II mehrstationige Kombinationsblöcke (ZH-Reihe) und ergänzende Hilfspositioniermodule (WJ-Reihe) an.

Technische Daten – technische Daten
Format Anwendung Katalogcodes
Zwei-Stationen-KombinationsmoduleLängere Paletten und Unterplatten, die mehr Auflagefläche erfordern als ein Einzelmodul leisten kann.NT-S200P120ZH2A / P120ZH2B / P160ZH2A / P160ZH2B · mit Hilfsmodul NT-S200P120WJ2 / P160WJ2
Vier-Stationen-KombinationsmoduleGrößere Palettenlayouts mit vier Stützpunkten für hohe Steifigkeit und Stabilität.NT-S200P120ZH4A / P120ZH4B / P160ZH4A / P160ZH4B · mit Hilfsmodul NT-S200P120WJ4 / P160WJ4
Sechs-Stationen-KombinationsmoduleTombstone-Anordnungen, große automatisierte Träger und Palettenformate mit sechs Stützpunkten.NT-S200P120ZH6A / P120ZH6B / P160ZH6A / P160ZH6B

Gemeinsame Spezifikationen (alle Modelle)

  • Betätigung:Pneumatisches Entriegeln (6 bar)
  • Gehäusematerial:Gehärteter Edelstahl, korrosionsbeständig

Mechanismus-Details

Verriegelungsprinzip und Nachweis

NEXTAS Nullpunktmodule bestehen aus gehärtetem Edelstahl und nutzen pneumatischen Druck zum Entriegeln vorgespannter Federn. Bei Druckabfall bleibt die Federkraft grundsätzlich anliegend. Spannkraft, Steifigkeit und erforderlicher sicherer Zustand werden für Modell, Schnittkräfte, Aufbau und Zelle festgelegt und über Risikobeurteilung sowie FAT/SAT nachgewiesen.

Wechselablauf im Video

Die Demonstration zeigt Entriegeln und Verriegeln des Moduls. Eine Projekt-Wechselzeit wird daraus nicht abgeleitet: Gemessen wird der vollständige Zyklus aus Freigabe, Handling, Reinigung, Verriegelung, Statusprüfung und Wiederanlauf.

Diagramm der Bodenanschluss-Lösung für das Nullpunktsystem

Merkmale der Bodenanschluss-Lösung

  • Flexible Kegelpositionierung · Wiederholgenauigkeit <0,003 mm.
  • Hochpräzise Kugelverriegelungsstruktur sorgt für Stabilität.
  • ③⑥ Pneumatische Verstärkungsfunktion erhöht die Spannkraft.
  • ④⑦ Dichtheitsprüfung und Selbstreinigungsfunktion der Oberfläche.
  • ⑤⑧ Pneumatisches Verriegeln/Entriegeln und Anheben des Spannfutters.
  • Strahlreinigungsfunktion im Bolzenloch verhindert Schmutzablagerungen.
  • Dichtheitsprüfung und Selbstreinigung der Positionierfläche.
Schnittansicht des inneren Mechanismus des Nullpunktspanners

Schlüsselfunktionen des Systems

  • Mechanische Selbstverriegelung: Für mechanisches Halten bei Druckluftverlust ausgelegt; das Fail-safe-Verhalten ist für das gewählte Modell und die Installation zu bestätigen.
  • Spannkraftverstärker: Optionale Turbo-Funktion erhöht die Haltekraft für Schwerlastanwendungen.
  • Selbstreinigender Luftstoß: Integrierte Kanäle blasen Schmutz vor dem Spannen ab und unterstützen einen sauberen Sitz; die Statusprüfung bleibt Teil des Zyklus.
  • Positionsüberwachung: Sensoroptionen können Spann-/Lösestatus zurückmelden; Verriegelungslogik und sicherer Zustand werden für die Zelle validiert.
Detaillierte Aufschlüsselung der Produktmerkmale

Flexible Zuführlösungen

Je nach Layout Ihrer Produktionslinie kann eine Lösung mit seitlichem Anschluss geeignet sein. Unser Ingenieurteam prüft die passende Konfiguration anhand von Einbauraum, Leitungsführung und Schnittstellen.

Diagramm der Seitenanschluss-Lösung
Seitenanschluss-Lösung
Technische Zeichnung mit Spezifikationen und Abmessungen

Qualität & Zuverlässigkeit – nachvollziehbar

Bei Nullpunkt-Spanntechnik ist Wiederholgenauigkeit nicht nur eine Angabe – sie entsteht durch Materialkontrolle, Präzisionsschleifen und Funktionsprüfung. NEXTAS fokussiert stabile Langzeitperformance in realen Späne- und Kühlmittelumgebungen.

Materialien & Verschleißfestigkeit

  • Gehärteter, korrosionsbeständiger Stahl an kritischen Positionier-/Verriegelungsflächen.
  • Präzisionsgeschliffene Kontaktflächen für stabile Wiederholgenauigkeit über viele Zyklen.
  • Für Kühlmittelkontakt ausgelegt: robuste Abdichtung und wirksames Debris-Management.

Funktionsprüfung

  • Dichtheits- und Betätigungsprüfung für konsistentes Entriegelungsverhalten.
  • Integrierte Selbstreinigungs-Luftkanäle schützen die Auflagegenauigkeit bei Spänebelastung.
  • Leitfaden zur Wiederholprüfung für Wareneingang und FAT auf Anfrage verfügbar.

Support & Dokumentation

  • CAD/STEP-Dateien auf Anfrage für schnelle Vorrichtungskonstruktion und Simulation.
  • Konfigurationsvorschlag inkl. Modulabständen, Porting-Plan und Stücklistenempfehlungen.
  • Ersatzteile & Wartungscheckliste für planbare Verfügbarkeit.

Auswahl- & Integrationsleitfaden

So spezifizieren Sie ein Nullpunktsystem für Ihre Maschine

  1. 1. Wechselziel festlegen: Palettenwechsel, Vorrichtungswechsel oder beides. Daraus ergeben sich Anzahl der Module und Ihre Palettenstrategie.
  2. 2. Modulgröße wählen: nach Vorrichtungsgewicht, Zerspankräften und verfügbarer Auflagefläche (85 / 120 / 160 / 195 mm).
  3. 3. Zugbolzen auswählen: Standard vs. kompakt vs. Verdrehsicherung – abhängig von Bauraum und Bezugssystem.
  4. 4. Zwischenplatte planen: Modulabstände für Werkzeugzugang, Späneabfuhr und Kühlmitteldrainage optimieren.
  5. 5. Luftführung entscheiden: Bottom-Inlet für saubere Durchtisch-Verrohrung; Side-Inlet wenn Durchtisch nicht möglich ist.
  6. 6. Automationsfähigkeit: Sensoren zur Spann-/Lösebestätigung für APC/Robotik und sichere PLC-Sequenzen vorsehen.

Typische Retrofit-Wege

Nullpunktsysteme amortisieren sich am schnellsten, wenn Sie eine Schnittstelle über mehrere Setups standardisieren. Das sind die häufigsten Upgrade-Routen, die wir unterstützen.

3-Achs CNC → Schnellwechsel-Vorrichtungen

Modulmuster auf Zwischenplatte montieren und Zugbolzen an Schraubstöcken/Vorrichtungen nachrüsten. Ideal für gemischte Lose und kurze Serien.

5-Achs CNC → kompakte, zugängliche Spanntechnik

Dichte Modul-Layouts und flache Vorrichtungen nutzen, um Werkzeugzugang zu maximieren und das erneute Ausrichten zu reduzieren.

Automationszelle → Palettenpool / APC / Roboter

Spannstatus-Signale und konsistente Paletten integrieren, um sichere unbeaufsichtigte Wechsel und höhere Spindellaufzeit zu ermöglichen.

Schnellübersicht: Modulgröße & Layout

Diese Hinweise helfen bei der frühen Planung einer Schnellwechsel-Palette / Spannvorrichtung. Die finale Auslegung hängt von Zerspankräften, Momenten und Maschinenbedingungen ab — senden Sie Ihr Setup, wir schlagen ein Layout vor.

Kompakte 5-Achs-Vorrichtungen / Schraubstöcke
Typische Last
≤ 30 kg
Empfohlenes Modul
85 mm
Typische Modulanzahl
3–4
Hinweise
  • Geringe Bauhöhe und Werkzeugzugang priorisieren.
  • Verdrehsicherung bei Bedarf nutzen.
  • Späneabfuhrwege freihalten.
Allgemeine 3-Achs-Schnellwechsel-Setups
Typische Last
≤ 100 kg
Empfohlenes Modul
120 mm
Typische Modulanzahl
4
Hinweise
  • Ein 4-Punkt-Muster ist ein gängiger Standard für wiederholbare Palettenwechsel.
  • Abstand so wählen, dass Schrauben- und Kühlmitteldrainage passen.
  • Guter Allrounder für Mischfertigung.
Schwere Vorrichtungen / Tombstones
Typische Last
≤ 250 kg
Empfohlenes Modul
160 mm
Typische Modulanzahl
4–6
Hinweise
  • Mehr Module erhöhen die Steifigkeit bei großen Momenten.
  • Größere Abstände reduzieren Plattendurchbiegung.
  • Luftverteiler und Servicezugang früh einplanen.
Große Paletten / Automation / APC
Typische Last
≤ 500 kg
Empfohlenes Modul
195 mm
Typische Modulanzahl
6–8
Hinweise
  • Steifigkeit und stabiles Pull-down für unbeaufsichtigte Bearbeitung bevorzugen.
  • Sensoren zur Spann-/Lösebestätigung für sichere Sequenzen vorsehen.
  • Paletten standardisieren für einen zuverlässigen Pool.

Bottom-Inlet vs. Side-Inlet (Luftführung)

Bottom-Inlet
Optimal wenn
Luft kann durch Tisch/Zwischenplatte geführt werden — sauber und geschützt.
Hinweise zur Verrohrung
  • Ideal für gekapselte Leitungsführung und Spanbeständigkeit.
  • Ports vor dem Bearbeiten der Platte einplanen.
  • FRL/Filter nahe an der Versorgung platzieren.
Hinweise zur Automation
  • Einfachere Manifold-Führung bei Mehrfachplatten und Palettenpools.
  • Saubereres Schlauchmanagement in Roboter/APC-Zellen.
  • Gleichmäßigere Druckverluste über Paletten.
Side-Inlet
Optimal wenn
Durchtisch-Führung ist nicht möglich oder schnelle Nachrüstung ist gefragt.
Hinweise zur Verrohrung
  • Schläuche vor Spänen und Werkzeugwegen schützen.
  • Zugentlastung und Schutz verwenden.
  • Leitungen beschriften, um Verwechslungen zu vermeiden.
Hinweise zur Automation
  • Trotzdem automationstauglich — konstante Lösezeit sicherstellen.
  • Bestätigungssignale (Sensor/Druckschalter) wo nötig vorsehen.
  • Schnellkupplungen wartungsfreundlich platzieren.

Fortschrittliche Fertigungsanwendungen

Offline-Rüstung und Palettierung

Offline-Rüstung & Palettierung

Vorrichtungen und Werkstücke können auf Paletten vorbereitet werden, während die Maschine läuft; der mögliche Laufzeitgewinn wird aus vollständigen Wechselzyklen ermittelt.

Standardisierung über mehrere Maschinen

Multi-Maschinen-Standardisierung

Eine abgestimmte Aufspannung kann auf mehreren Maschinen (3-Achs, 5-Achs, KMGs) eingesetzt werden; Schnittstellenkompatibilität und möglicher Vorrichtungsabbau werden projektbezogen geprüft.

Roboterarm-Integration mit Nullpunktsystem

Automationsintegration

Sensoroptionen und pneumatische Steuerung können Roboter-Palettenwechsel unterstützen; Verriegelungen, Fehlerwiederanlauf, Risikobeurteilung und FAT/SAT gelten für die Gesamtzelle.

Komplexe 5-Achs-Bearbeitung mit Nullpunktspannung

5-Achs- und komplexe Bearbeitung

Kompakte Module können die Störkontur reduzieren; der tatsächliche Werkzeugzugang wird im Vorrichtungslayout geprüft.

Fallstudien

2-fach Nullpunkt-Spannsystem

2-fach Nullpunkt-Spannsystem Fall 1 2-fach Nullpunkt-Spannsystem Fall 2 2-fach Nullpunkt-Spannsystem Fall 3

4-fach Nullpunkt-Spannsystem

4-fach Nullpunkt-Spannsystem Fall 1 4-fach Nullpunkt-Spannsystem Fall 2 4-fach Nullpunkt-Spannsystem Fall 3

6-fach Nullpunkt-Spannsystem

6-fach Nullpunkt-Spannsystem Fall 1 6-fach Nullpunkt-Spannsystem Fall 2 6-fach Nullpunkt-Spannsystem Fall 3

Wählen Sie zuerst die richtige Nullpunkt-Systemarchitektur

Die meisten Wechselprobleme werden früher gelöst, wenn das Aufnahmemodul-Layout, die Zuführungsrouting und die Palettenplatzierung auf die Maschine und Werkstückfamilie abgestimmt werden, bevor die Spannvorrichtung endgültig festgelegt wird.

Einzelne Aufnahmemodule

Ideal für kompakte Spannvorrichtungen, 5-Achs-Bearbeitung, Schraubstöcke oder Paletten mit niedrigem Profilquerschnitt und einfachem Wartungszugang.

Kombinationsblöcke

Ein robusterer Ausgangspunkt, wenn eine Spannvorrichtung mehrere Spannpunkte, höhere Stützsteifigkeit oder ein dichteres Palettenlayout benötigt.

Untere Zuführung vs. seitliche Zuführung

Wählen Sie die untere Zuführung, wenn eine Durchgangsrouting durch den Tisch verfügbar ist und der Schutz die höchste Priorität hat. Wählen Sie die seitliche Zuführung, wenn der Nachrüstungszugang oder die Utility-Routen eine seitliche Verbindung praktischer machen.

Was Sie für eine sichere Modulempfehlung einreichen sollten

Maschine & Grundfläche

Maschinentisch, verfügbare Aufnahmefläche, Stack-Höhenlimit und ob es sich um ein 3-Achs-, 4-Achs- oder 5-Achs-Setup handelt.

Spannvorrichtung & Last

Spannvorrichtungsmasse, Werkstückfamilie, Rohmaterial-Schweregrad und ob das Setup zwischen Bearbeitung und Inspektion bewegt werden muss.

Utility-Routing

Teilen Sie mit, ob Druckluft durch den Tisch, durch eine Unterschicht oder nur von der Seite kommen kann, damit die Zuführungswahl praktisch bleibt.

Automatisierungsziel

Teilen Sie Ihre Wechselzielzeiten, Palettenzahl, Roboter-Handoff-Anforderungen und die Spann-/Entspannbestätigungssignale mit, die Sie benötigen.

Spickzettel: Auswahl • Integration • WartungZum Öffnen klickenZum Schließen klicken

Auswahl • Integration • Wartung — Spickzettel

Nullpunkt-Spannsysteme verwenden Aufnahmemodule — einzeln, als Doppel- oder Vierfach-Anordnung —, um Vorrichtungen, Paletten und Tombstones auf einer gemeinsamen Schnittstelle zu positionieren. Wiederholgenauigkeit ist ein modellbezogener Katalogwert und wird am vollständigen Wechselzyklus abgenommen. Dieser Spickzettel behandelt Modulauswahl, Medienintegration und Wartung.

1) Auswahl: die passende Konfiguration wählen

Einzelvorrichtung schnell tauschen
Empfohlener Ansatz…
Einzel- oder Doppelmodulblock, manuell oder pneumatisch entriegeln.
Warum das hilft
Eine gemeinsame Referenz kann erneutes Ausrichten reduzieren; der Effekt wird am vollständigen Wechselzyklus gemessen.
Multipaletten-Automation (Roboter oder APC)
Empfohlener Ansatz…
Vierfach-Kombinationsblock mit pneumatischer Entriegelung und Clamp-OK-Rückmeldung.
Warum das hilft
Stellt Zugkraft und Sensor-I/O bereit; unbeaufsichtigte Wechsel erfordern zusätzlich Verriegelungen, Fehlerwiederanlauf, Risikobeurteilung und FAT/SAT.
Schweres Schruppen oder hohe Tombstone-Aufbauten
Empfohlener Ansatz…
Zugkraftklasse und Grundplatte anhand von Modelltabelle, Schnittkräften und Aufbau auslegen.
Warum das hilft
Die Auslegung begrenzt das Risiko von Abheben an der Modulschnittstelle; der Nachweis erfolgt unter Projektlast.
Standardisierung über verschiedene Maschinen
Empfohlener Ansatz…
Ein Modul-Pattern (52 oder 96) für alle Maschinen festlegen; bei Bedarf Adapterplatten einsetzen.
Warum das hilft
Ein einheitlicher Zugbolzen-Standard ermöglicht, dass jede Vorrichtung ohne Nacharbeit auf jeder Maschine läuft.

2) Integration: vor der Montage vorbereiten

Schraubbild & Grundplatte
Typische Wahl
Taschen nach Modulzeichnung in die Grundplatte CNC-fräsen; Passstifte für Winkelfixierung verwenden.
Praxistipp
Alle Taschen in einer Aufspannung fertigen, damit sämtliche Module dieselbe Z-Referenzebene teilen.
Pneumatik- / Hydraulikversorgung
Typische Wahl
Pneumatisch: 6 bar saubere, trockene Luft über FRL. Hydraulisch: 70–210 bar Öl aus einer separaten HPU.
Praxistipp
Pneumatische Module niemals an die Spindel-Blasleitung abzweigen — Druckspitzen verursachen unbeabsichtigtes Lösen.
Clamp-OK- / Teil-Vorhanden-Sensoren
Typische Wahl
Näherungs- oder Drucksensoren pro Modul an SPS verdrahten; Spindelstart und Roboterbewegung verriegeln.
Praxistipp
Schon ein einzelnes nicht gespanntes Modul zu erkennen verhindert Crashs und Ausschuss beim ersten Zyklus.
Luftdichtheitsprüfung
Typische Wahl
Niederdruck-Prüfleitung anschließen, um vor der Bearbeitung den korrekten Sitz des Zugbolzens zu verifizieren.
Praxistipp
Ein 0,5-bar-Lecktest erkennt Spänereste oder einen verbogenen Bolzen, die bei der Sichtprüfung durchgehen würden.

3) Wartung: Wiederholgenauigkeit stabil halten

Späne-Eintrag in die Modulbohrung
Frühsymptom
Zugbolzen sitzt nicht; Spannkraft sinkt; Luftdichtheitstest schlägt fehl.
Vorbeugung / Sofortmaßnahme
Jede Bohrung vor dem Beladen ausblasen; Schutzkappen aufsetzen, wenn Module über Nacht unbenutzt stehen.
Kugel-/Spannzangen-Verschleiß im Modul
Frühsymptom
Streuung der Wiederholgenauigkeit nimmt zu; Haltekraft lässt mit der Zeit nach.
Vorbeugung / Sofortmaßnahme
Zyklenanzahl pro Modul verfolgen; Innenwerk gemäß Service-Handbuch prüfen.
Korrosion durch Kühlmittelstau
Frühsymptom
Lochfraß auf der Modulfläche; Entriegeln klemmt.
Vorbeugung / Sofortmaßnahme
Kühlmittelpfützen nach jeder Schicht ablaufen lassen; dünnen Korrosionsschutzfilm auf freiliegende Flächen auftragen.
Pneumatische Dichtungsermüdung
Frühsymptom
Hörbares Luftleck beim Halten; Modul entriegelt träge.
Vorbeugung / Sofortmaßnahme
Dichtungen nach empfohlener Zyklenanzahl tauschen; Rebuild-Kit pro Maschine bereithalten, um Stillstände zu vermeiden.

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Checkliste: Produktdaten & EvaluierungZum Öffnen klicken

Checkliste: Produktdaten & Evaluierung

Diese Checkliste hilft Ihnen, Wiederholgenauigkeit, Zugkraft (Pull-down) und Automationsfit bei der Lieferantenbewertung zu verifizieren.

Kern-Spezifikationen

Systemkomponenten
Empfangsmodule + Zugbolzen + Montageplatte/Palette (konfigurierbar)
Wiederholgenauigkeit
Modellbezogener Katalogwert ≤ 0,003 mm; Abnahme am vollständigen Wechselzyklus
Verriegelungsprinzip
Ausfallsichere mechanische Verriegelung; pneumatische/hydraulische Entriegelung
Wechsel-Fokus
Schneller Vorrichtungs-/Palettenwechsel für 3- & 5-Achs-Bearbeitung
Verschleißflächen
Gehärtete Kontaktflächen an kritischen Positionier- und Verriegelungsbereichen
Optionen
Manuell / pneumatisch / hydraulisch, mehrere Modulgrößen & Zugbolzen-Patterns

Tipp: Teilen Sie Werkstoff, Maschinenmodell und Ziel-Taktzeit – wir schlagen eine passende Konfiguration und messbare Zielwerte vor.

Kompatibilität & Standards

  • Integration mit Paletten, Tombstones, Schraubstöcken, Spannfuttern und kundenspezifischen Vorrichtungen.
  • Layout kann auf Bauraum, Spänefluss und Kühlmittelzugang ausgelegt werden.
  • Geeignet für APC/Robotik mit Spannbestätigung und sicherer Sequenzierung.

Messbare Effekte (vorher → nachher)

  • Rüstzeit: Freigabe, Handling, Reinigung, Verriegelung, Statusprüfung und Wiederanlauf als vollständigen Zyklus messen.
  • Bezugssystem nach erneutem Spannen: Antast- und Messaufwand zwischen Operationen vor und nach der Umstellung vergleichen.
  • Qualität: Fehlpositionierung und Kippfehler bei Mehr-OP-Teilen über definierte Stichprobe dokumentieren.

Spannmittel-Konfiguration

  • Stückliste: Modulanzahl, Zugbolzen-Typ, Befestigung, Porting (falls erforderlich).
  • Bezug/Locator-Strategie: Anlageflächen, Pull-down-Richtung, Verdrehsicherung.
  • Stack-up prüfen: Platte/Palette → Modul → Vorrichtung/Schraubstock/Futter → Werkstück (Steifigkeit).

Nachweise & Proof

  • Layout-Zeichnung (PDF/CAD) mit Modulabständen und Bezugssystem.
  • Fotos/Videos von Spann-/Löseablauf und Palettenwechsel-Sequenz auf der Maschine.
  • Messprotokoll: Wiederholprüfung nach erneutem Spannen / Antast-Test (Beispiel möglich).

Lieferung & Support

  • Konfigurationsvorschlag innerhalb von 24–48h nach Erhalt von Werkstück- und Maschineninfos.
  • Ersatzteilversorgung: Zugbolzen, Dichtungen, Modulkomponenten; Wartungscheckliste inklusive.
  • Optionales FAT-Video vor Versand für wichtige Baugruppen.

Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert die mechanische Federverriegelung?

Das Nullpunktsystem verriegelt über vorgespannte Federn und wird pneumatisch entriegelt. Bei Luftverlust bleibt die mechanische Federkraft grundsätzlich anliegend; ob dies der geforderte sichere Zustand ist, muss für Werkstück, Schnittstelle und Zelle in Risikobeurteilung sowie FAT/SAT bestätigt werden.

Was ist der Unterschied zwischen Bottom-Inlet und Side-Inlet?

Bottom-Inlet führt die Luft durch Maschinentisch/Zwischenplatte – sauber und geschützt. Side-Inlet ist die flexible Option, wenn eine Durchtisch-Verrohrung nicht möglich ist; die Luftleitung wird seitlich angeschlossen.

Eignen sich die Module auch außerhalb der CNC-Bearbeitung?

Häufige Anwendungen sind KMG-Messplätze, Schweißvorrichtungen, Montage-/Rüststationen und EDM. Ob ein schnellerer Wechsel den Durchsatz verbessert, wird am vollständigen Zyklus für den jeweiligen Prozess gemessen.

Welche Wartung ist erforderlich?

Halten Sie die Anlageflächen sauber, prüfen Sie regelmäßig und schmieren Sie leicht gemäß Handbuch. In späne- und kühlmittelintensiven Umgebungen helfen Wischen und gelegentliche Dichtigkeitschecks, die Entriegelung dauerhaft stabil zu halten.

Wie integriere ich die Spannstatus-Überwachung für Automation?

Automationsfähige Module können mit Sensorports für Näherungssensoren ausgestattet werden. Spann-/Lösebestätigung, Verriegelungen, Fehlererkennung und Wiederanlauf werden in der Steuerungssequenz ausgelegt und bei FAT/SAT der Gesamtzelle validiert.

Wie wähle ich die richtige Modulgröße (85 / 120 / 160 / 195 mm)?

Starten Sie mit Paletten-/Vorrichtungsabmessungen, Gewicht und Zerspanlasten. Kleinere Größen passen zu kompakten 5-Achs-Vorrichtungen; größere Durchmesser bieten mehr Steifigkeit und Tragfähigkeit für schwere Paletten/Tombstones und Schruppen.

Welchen Zugbolzen sollte ich verwenden – und wie wichtig ist die Qualität?

Der Zugbolzen ist die Präzisionsschnittstelle zwischen Vorrichtung und Modul. Geometrie, Härte und Oberflächenfinish beeinflussen Wiederholgenauigkeit und Verschleiß. Wählen Sie die Bauform nach Bauraum, Vorrichtungsstärke und ggf. Verdrehsicherung.

Welche Luftqualität/Filtration wird empfohlen?

Verwenden Sie saubere, trockene Luft bei der spezifizierten Entriegelungsdruckstufe (typisch 6 bar). Ein Filterregler/FRL schützt Dichtungen und sorgt für konstantes Entriegeln – besonders wichtig in Automationszellen.

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