Kernverriegelungstechnologie

Nullpunktspannsystem & Nullpunkt-Spannsysteme

Standardisierte Bezugsschnittstellen für manuelle und automatisierte Wechselabläufe.

Das Nullpunktspannsystem von NEXTAS standardisiert Positionierung und Verriegelung über Vorrichtungen, Paletten und Maschinentische hinweg. Die erreichbare Wiederholgenauigkeit und Wechselzeit hängen von Modell, Schnittstelle, Sauberkeit und vollständigem Ablauf ab.

Katalogwert V1 <0,003 mm · modellbezogen
Spannmodule von 85–195 mm
Konfigurationen mit 1 / 2 / 4 / 6 Stationen
Lieferzeit: Nach Zeichnungs-, Mengen- und Umfangsprüfung bestätigt MOQ: 1 Stück Zahlung: T/T · L/C Qualitätsnachweise im Angebot abgestimmt Lieferant mit MIC-Audit

Ein englischsprachiges NEXTAS Video zeigt den auf dieser Seite beschriebenen Anwendungs- und Arbeitsablauf. Produktauswahl und Leistungsdaten müssen für das konkrete Projekt technisch bestätigt werden.

Nullpunktspannung im Einsatz ansehen

Sehen Sie, wie das Empfängermodul schnellen Vorrichtungswechsel, wiederholgenaues Spannen und automatisierungsbereite Werkstückspannung unterstützt.

Modul-Kernmerkmale

  • Modellbezogene Präzision: Die Modelltabelle nennt V1 <0,003 mm als Katalogwert; die Abnahme erfolgt über den vollständigen Wechselzyklus unter den vereinbarten Bedingungen.
  • Mechanische Federverriegelung: Bei Druckabfall bleibt Federkraft anliegend; der erforderliche sichere Zustand wird für Werkstück und Zelle projektbezogen validiert.
  • Spannkraft nach Modell: Die Eignung für Bearbeitungslast, Aufbau und Einbausituation wird anhand der Modelltabelle geprüft.
  • Automationsschnittstelle: Steuerung, Reinigung, Statuserkennung, Verriegelungen und Fehlerwiederanlauf werden für die Gesamtzelle ausgelegt und bei FAT/SAT geprüft.
Schnelle Projektübergabe

Aufnahmemuster, Palettengröße und Automatisierungsgrad senden

Wir konfigurieren das passende Nullpunkt-Modul-Layout, die Niederzugkraft-Klasse und die Luftführung für Ihre Palettenlogistik und Umrüstziele.

Schnelle Kontaktwege

Brauchen Sie Zeichnungen oder eine schnelle Rückmeldung? WhatsApp / E-Mail.

Maschinenmodell & Aufnahmelayout

Nennen Sie das Maschinenmodell, die Tischabmessungen und ob Sie ein Einzel-, Doppel- oder Vierfach-Aufnahmemuster benötigen. Geben Sie den Lochkreis an, falls Sie von einem anderen Nullpunkt-System umrüsten.

Palettenabmessungen & Niederzugkraft

Teilen Sie Paletten- oder Unterplattengröße, Gesamtgewicht der Vorrichtung, benötigte Niederzugkraft pro Spannbolzen sowie ob Paletten zwischen Maschinen, KMG oder Lager transferiert werden.

Automatisierungsgrad & Luftführung

Geben Sie Ihren Luftversorgungsdruck an, ob Verriegelungszustand-Sensoren benötigt werden, die geplante Automatisierungsstufe (manuell, roboterbeladen oder FMS) und Umrüstzeit-Zielwerte.

Technische Daten

Technische Daten – technische Daten
Modell Außenmaß / D1 Spannkraft Hublast Wiederholgenauigkeit
V1 — Standard-Pneumatik-Aufnahmen (Druck-Entriegelung, Kegel-Positionierung)
NT-S200P85V185 mm4 kN30 KG<0,003 mm
NT-S200P120V1125 mm12 kN100 KG<0,003 mm
NT-S200P160V1160 mm18 kN250 KG<0,003 mm
NT-S200P195V1195 mm40 kN300 KG<0,003 mm
V2 — Kompakte Pneumatik-Aufnahmen (reduzierte Einbauhöhe für integrierte Paletten und Vorrichtungen)
NT-S200P85V2110 mm (D1)5 kNNicht angegeben; Zeichnung prüfenNicht angegeben; Zeichnung prüfen
NT-S200P115V2140 mm (D1)10 kNNicht angegeben; Zeichnung prüfenNicht angegeben; Zeichnung prüfen
NT-S200P148V2185 mm (D1)18 kNNicht angegeben; Zeichnung prüfenNicht angegeben; Zeichnung prüfen

Katalogabgleich: Die aufgeführten V1-Aufnahmen nennen eine Wiederholgenauigkeit unter 0,003 mm. Das V2-Modellblatt nennt weder Wiederholgenauigkeit noch Hublast; beides vor Auswahl bestätigen. V2-Außendurchmesser D1: 110 / 140 / 185 mm; 85 / 115 / 148 mm sind D2-Maße. P120V1 hat laut Zeichnung 125 mm Außenmaß. Modellnamen sind keine Montagemaße.

Mehrstationen-Kombinationsmodule und Hilfspositioniermodule

Für größere Paletten, Tombstones und automatisierungsfähige Aufspannträger bietet der Katalog 2025II mehrstationige Kombinationsblöcke (ZH-Reihe) und ergänzende Hilfspositioniermodule (WJ-Reihe) an.

Technische Daten – technische Daten
Format Anwendung Katalogcodes
Zwei-Stationen-KombinationsmoduleLängere Paletten und Unterplatten, die mehr Auflagefläche erfordern als ein Einzelmodul leisten kann.NT-S200P120ZH2A / P120ZH2B / P160ZH2A / P160ZH2B
Vier-Stationen-KombinationsmoduleGrößere Palettenlayouts mit vier Stützpunkten für hohe Steifigkeit und Stabilität.NT-S200P120ZH4A / P120ZH4B / P160ZH4A / P160ZH4B
Sechs-Stationen-KombinationsmoduleTombstone-Anordnungen, große automatisierte Träger und Palettenformate mit sechs Stützpunkten.NT-S200P120ZH6A / P120ZH6B / P160ZH6A / P160ZH6B

Gemeinsame Spezifikationen (alle Modelle)

  • Betätigung:Der Katalog nennt pneumatisches Entriegeln, aber keinen einheitlichen Versorgungs- oder Prüfdruck dieser Aufnahmen. Druck, Filtration, Luftqualität, Ventile und separaten Messkreis vor Inbetriebnahme anhand der Modellzeichnung bestätigen.
  • Gehäusematerial:Gehärteter Edelstahl, korrosionsbeständig

Mechanismus-Details

Verriegelungsprinzip und Nachweis

NEXTAS Nullpunktmodule bestehen aus gehärtetem Edelstahl und nutzen pneumatischen Druck zum Entriegeln vorgespannter Federn. Bei Druckabfall bleibt die Federkraft grundsätzlich anliegend. Spannkraft, Steifigkeit und erforderlicher sicherer Zustand werden für Modell, Schnittkräfte, Aufbau und Zelle festgelegt und über Risikobeurteilung sowie FAT/SAT nachgewiesen.

Wechselablauf im Video

Die Demonstration zeigt Entriegeln und Verriegeln des Moduls. Eine Projekt-Wechselzeit wird daraus nicht abgeleitet: Gemessen wird der vollständige Zyklus aus Freigabe, Handling, Reinigung, Verriegelung, Statusprüfung und Wiederanlauf.

Diagramm der Bodenanschluss-Lösung für das Nullpunktsystem

Merkmale der Bodenanschluss-Lösung

  • Flexible Kegelpositionierung · Katalogwert der aufgeführten V1-Aufnahmen: Wiederholgenauigkeit <0,003 mm; V2 anhand der ausgewählten Zeichnung bestätigen.
  • Kugelverriegelung des gewählten Modells mit zugehörigem Zugbolzen, Befestigung und vorgesehenen Lasten prüfen.
  • ③⑥ Spannkraftverstärkung: Verfügbarkeit, Schaltung und zulässige Kraft anhand der ausgewählten Modellzeichnung prüfen.
  • ④⑦ Dichtheitsprüfung und Oberflächenreinigung: dokumentierte Funktionen und Messkreis für das ausgewählte Modell bestätigen.
  • ⑤⑧ Mechanische Verriegelung und pneumatisches Entriegeln; eine Hubfunktion nur nach Bestätigung der ausgewählten Konfiguration einplanen.
  • Eine dokumentierte Strahlreinigungsfunktion kann Verschmutzung im Bolzenloch reduzieren. Kontaktflächen vor dem Einsetzen prüfen und reinigen.
Leistungs- und Funktionstabelle des Nullpunktsystems

Schlüsselfunktionen des Systems

  • Mechanische Selbstverriegelung:Der Katalog beschreibt mechanische Selbstverriegelung und pneumatisches Entriegeln. Modell, Schaltung und Verhalten bei Druckverlust prüfen; Verriegelung und gewöhnliche Spann- oder Drucksignale bilden allein keine Sicherheitsfunktion. Schutzeinrichtungen, Verriegelungen, sicheren Zustand, Wiederanlauf und Abnahme für die vollständige Maschine oder Roboterzelle validieren.
  • Spannkraftverstärker: Eine optionale Druckverstärkung erfordert die Bestätigung von Modell, zulässiger Kraft, Schaltung und Lastfall.
  • Modellbezogene Ausblasoption: Eine dokumentierte Ausblasoption kann die Reinigung unterstützen. Kanäle, Luftführung und verbleibende Verschmutzung am gewählten Modell prüfen; vollständiges Anliegen bleibt zu kontrollieren.
  • Positionsüberwachung: Sensoroptionen können Spann-/Lösestatus zurückmelden; Verriegelungslogik und sicherer Zustand werden für die Zelle validiert.
Typen und Anordnung von Positionier-, Ausgleichs- und Spannbolzen

Anwendungsbeispiele für Nullpunktsysteme

Die Abbildungen zeigen Anordnungsbeispiele in verschiedenen Werkzeugmaschinen. Wählen Sie Boden- oder Seitenanschluss anhand der Zeichnung des gewählten Moduls und prüfen Sie dort Anschlusspositionen, Maße und Schlauchfreiraum.

Collage mit Anwendungsbeispielen für Nullpunktsysteme in verschiedenen Werkzeugmaschinen
Anwendungsbeispiele in Werkzeugmaschinen
Technische Zeichnung mit Spezifikationen und Abmessungen

Qualität & Zuverlässigkeit – nachvollziehbar

Prüfen Sie Werkstoff, Kontaktflächen und Funktion anhand der ausgewählten Modellunterlagen. Legen Sie bei Späne- und Kühlmittelkontakt Prüfintervalle sowie Verschleiß- und Servicegrenzen fest und messen Sie die Wiederholgenauigkeit über den vollständigen Wechselzyklus.

Materialien & Verschleißfestigkeit

  • Gehärteter, korrosionsbeständiger Stahl an kritischen Positionier-/Verriegelungsflächen.
  • Kontaktflächen auf Zustand und Verschleiß prüfen; Wiederholgenauigkeit über die vereinbarten Wechselzyklen messen.
  • Werkstoff, dokumentierte Dichtungen und Reinigungsoptionen für das ausgewählte Modell mit Kühlmittel und Spänebelastung abgleichen.

Funktionsprüfung

  • Dichtheits- und Betätigungsprüfung für konsistentes Entriegelungsverhalten.
  • Dokumentierte Reinigungskanäle des ausgewählten Modells prüfen; Restspäne und vollständiges Anliegen vor der Prozessfreigabe kontrollieren.
  • Leitfaden zur Wiederholprüfung für Wareneingang und FAT auf Anfrage verfügbar.

Support & Dokumentation

  • Verfügbarkeit und Umfang von CAD/STEP-Dateien für das ausgewählte Modell, den Verwendungszweck und gegebenenfalls Vertraulichkeitsbedingungen bestätigen.
  • Konfigurationsvorschlag inkl. Modulabständen, Porting-Plan und Stücklistenempfehlungen.
  • Ersatzteile & Wartungscheckliste für planbare Verfügbarkeit.

Auswahl und Integration

So spezifizieren Sie ein Nullpunktsystem für Ihre Maschine

  1. 1. Wechselziel festlegen: Palettenwechsel, Vorrichtungswechsel oder beides. Daraus ergeben sich Anzahl der Module und Ihre Palettenstrategie.
  2. 2. Modulgröße wählen: nach Vorrichtungsgewicht, Zerspankräften und verfügbarer Auflagefläche (85 / 125 / 160 / 195 mm).
  3. 3. Zugbolzen auswählen: Standard vs. kompakt vs. Verdrehsicherung – abhängig von Bauraum und Bezugssystem.
  4. 4. Zwischenplatte planen: Modulabstände für Werkzeugzugang, Späneabfuhr und Kühlmitteldrainage optimieren.
  5. 5. Luftführung entscheiden: Bestätigen Sie Anschlusspositionen und Leitungszugang anhand der Zeichnung des gewählten Moduls, bevor Sie die Zwischenplatte bearbeiten.
  6. 6. Automationsfähigkeit: Sensoren zur Spann-/Lösebestätigung für APC/Robotik und sichere PLC-Sequenzen vorsehen.

Typische Retrofit-Wege

Vergleichen Sie die folgenden Planungswege mit Ihrem Maschinen- und Werkstückspektrum. Eine Amortisation wird aus Investition, vollständiger Wechselzeit, Personalaufwand und gemessener Spindellaufzeit gegenüber der Ausgangslage berechnet.

3-Achs CNC → Schnellwechsel-Vorrichtungen

Modulmuster auf Zwischenplatte montieren und Zugbolzen an Schraubstöcken/Vorrichtungen nachrüsten. Ideal für gemischte Lose und kurze Serien.

5-Achs CNC → kompakte, zugängliche Spanntechnik

Modulabstände, Aufbauhöhe, Plattenspannweiten und Werkzeugwege gemeinsam prüfen. Freiräume über den vollständigen Bewegungsbereich bestätigen und den nötigen Ausrichtaufwand nach Wiedereinsetzen messen.

Automationszelle → Palettenpool / APC / Roboter

Integrieren Sie Spannstatus-Signale und standardisierte Paletten in die Zellensteuerung. Geben Sie unbeaufsichtigte Wechsel erst nach der Risikobeurteilung und Abnahme der vollständigen Zelle einschließlich Schutzmaßnahmen, Verriegelungen und Fehlerbehebung frei.

Schnellübersicht: Modulgröße & Layout

Diese Hinweise helfen bei der frühen Planung einer Schnellwechsel-Palette / Spannvorrichtung. Die finale Auslegung hängt von Zerspankräften, Momenten und Maschinenbedingungen ab — senden Sie Ihr Setup, wir schlagen ein Layout vor.

Kompakte 5-Achs-Vorrichtungen / Schraubstöcke
Typische Last
Gesamtmasse und Momente prüfen
Empfohlenes Modul
85 mm
Typische Modulanzahl
Nach Layoutberechnung
Hinweise
  • Geringe Bauhöhe und Werkzeugzugang priorisieren.
  • Verdrehsicherung bei Bedarf nutzen.
  • Späneabfuhrwege freihalten.
Allgemeine 3-Achs-Schnellwechsel-Setups
Typische Last
Gesamtmasse und Momente prüfen
Empfohlenes Modul
125 mm
Typische Modulanzahl
4
Hinweise
  • Ein 4-Punkt-Muster ist ein gängiger Standard für wiederholbare Palettenwechsel.
  • Abstand so wählen, dass Schrauben- und Kühlmitteldrainage passen.
  • Modell, Zugbolzen, Befestigung und Wechselzyklus für jede vorgesehene Teilefamilie prüfen.
Schwere Vorrichtungen / Tombstones
Typische Last
Gesamtmasse und Momente prüfen
Empfohlenes Modul
160 mm
Typische Modulanzahl
Nach Layoutberechnung
Hinweise
  • Modulzahl, Kontaktverteilung, Plattenspannweite und Befestigung unter den vorgesehenen Momenten gemeinsam prüfen.
  • Bewerten Sie freie Plattenspannweiten, Durchbiegung und Momente mit den gewählten Auflagerpositionen; größere Aufnahmeabstände können die ungestützte Spannweite vergrößern.
  • Luftverteiler und Servicezugang früh einplanen.
Große Paletten / Automation / APC
Typische Last
Gesamtmasse und Momente prüfen
Empfohlenes Modul
195 mm
Typische Modulanzahl
Nach Layoutberechnung
Hinweise
  • Steifigkeit und stabiles Pull-down für unbeaufsichtigte Bearbeitung bevorzugen.
  • Sensoren zur Spann-/Lösebestätigung für sichere Sequenzen vorsehen.
  • Paletten standardisieren für einen zuverlässigen Pool.

Bottom-Inlet vs. Side-Inlet (Luftführung)

Bottom-Inlet
Optimal wenn
Luft kann durch Tisch/Zwischenplatte geführt werden — sauber und geschützt.
Hinweise zur Verrohrung
  • Ideal für gekapselte Leitungsführung und Spanbeständigkeit.
  • Ports vor dem Bearbeiten der Platte einplanen.
  • FRL/Filter nahe an der Versorgung platzieren.
Hinweise zur Automation
  • Einfachere Manifold-Führung bei Mehrfachplatten und Palettenpools.
  • Saubereres Schlauchmanagement in Roboter/APC-Zellen.
  • Gleichmäßigere Druckverluste über Paletten.
Side-Inlet
Optimal wenn
Durchtisch-Führung ist nicht möglich oder schnelle Nachrüstung ist gefragt.
Hinweise zur Verrohrung
  • Schläuche vor Spänen und Werkzeugwegen schützen.
  • Zugentlastung und Schutz verwenden.
  • Leitungen beschriften, um Verwechslungen zu vermeiden.
Hinweise zur Automation
  • Trotzdem automationstauglich — konstante Lösezeit sicherstellen.
  • Bestätigungssignale (Sensor/Druckschalter) wo nötig vorsehen.
  • Schnellkupplungen wartungsfreundlich platzieren.

Anwendungen

Darstellung von Nullpunktspannung in 4- und 5-Achs-Anordnungen

Offline-Rüstung & Palettierung

Vorrichtungen und Werkstücke können auf Paletten vorbereitet werden, während die Maschine läuft; der mögliche Laufzeitgewinn wird aus vollständigen Wechselzyklen ermittelt.

Darstellung einer großen Aufnahme über sechs Nullpunktmodulen

Multi-Maschinen-Standardisierung

Eine abgestimmte Aufspannung kann auf mehreren Maschinen (3-Achs, 5-Achs, KMGs) eingesetzt werden; Schnittstellenkompatibilität und möglicher Vorrichtungsabbau werden projektbezogen geprüft.

Roboterarm-Integration mit Nullpunktsystem

Automationsintegration

Sensoroptionen und pneumatische Steuerung können Roboter-Palettenwechsel unterstützen; Verriegelungen, Fehlerwiederanlauf, Risikobeurteilung und FAT/SAT gelten für die Gesamtzelle.

Darstellung von Nullpunktspannung an Drehmaschine und vertikalem Bearbeitungszentrum

5-Achs- und komplexe Bearbeitung

Kompakte Module können die Störkontur reduzieren; der tatsächliche Werkzeugzugang wird im Vorrichtungslayout geprüft.

Modulkonfigurationen

2-fach Nullpunkt-Spannsystem

2-fach Nullpunkt-Spannsystem Fall 1 2-fach Nullpunkt-Spannsystem Fall 2 2-fach Nullpunkt-Spannsystem Fall 3

4-fach Nullpunkt-Spannsystem

4-fach Nullpunkt-Spannsystem Fall 1 4-fach Nullpunkt-Spannsystem Fall 2 4-fach Nullpunkt-Spannsystem Fall 3

6-fach Nullpunkt-Spannsystem

6-fach Nullpunkt-Spannsystem Fall 1 6-fach Nullpunkt-Spannsystem Fall 2 6-fach Nullpunkt-Spannsystem Fall 3

Wählen Sie zuerst die richtige Nullpunkt-Systemarchitektur

Die meisten Wechselprobleme werden früher gelöst, wenn das Aufnahmemodul-Layout, die Leitungsführung und die Palettenplatzierung auf die Maschine und Werkstückfamilie abgestimmt werden, bevor die Spannvorrichtung endgültig festgelegt wird.

Einzelne Aufnahmemodule

Ideal für kompakte Spannvorrichtungen, 5-Achs-Bearbeitung, Schraubstöcke oder Paletten mit niedrigem Profilquerschnitt und einfachem Wartungszugang.

Kombinationsblöcke

Ein robusterer Ausgangspunkt, wenn eine Spannvorrichtung mehrere Spannpunkte, höhere Stützsteifigkeit oder ein dichteres Palettenlayout benötigt.

Untere Zuführung vs. seitliche Zuführung

Der Bodenanschluss führt die Luftverbindung innerhalb des Montageaufbaus; der Seitenanschluss nutzt eine externe Verbindung. Leitungsführung und Wartungszugang vergleichen.

Was Sie für eine sichere Modulempfehlung einreichen sollten

Maschine & Grundfläche

Maschinentisch, verfügbare Aufnahmefläche, Stack-Höhenlimit und ob es sich um ein 3-Achs-, 4-Achs- oder 5-Achs-Setup handelt.

Spannvorrichtung & Last

Spannvorrichtungsmasse, Werkstückfamilie, Schwere der Schruppbearbeitung und ob das Setup zwischen Bearbeitung und Inspektion bewegt werden muss.

Medienführung

Teilen Sie mit, ob Druckluft durch den Tisch, durch eine Zwischenplatte oder nur von der Seite kommen kann, damit die Zuführungswahl praktisch bleibt.

Automatisierungsziel

Teilen Sie Ihre Wechselzielzeiten, Palettenzahl, Roboter-Handoff-Anforderungen und die Spann-/Entspannbestätigungssignale mit, die Sie benötigen.

Spickzettel: Auswahl • Integration • WartungZum Öffnen klickenZum Schließen klicken

Auswahl • Integration • Wartung — Spickzettel

Nullpunkt-Spannsysteme verwenden Aufnahmemodule — einzeln, als Doppel- oder Vierfach-Anordnung —, um Vorrichtungen, Paletten und Tombstones auf einer gemeinsamen Schnittstelle zu positionieren. Wiederholgenauigkeit ist ein modellbezogener Katalogwert und wird am vollständigen Wechselzyklus abgenommen. Dieser Spickzettel behandelt Modulauswahl, Medienintegration und Wartung.

1) Auswahl: die passende Konfiguration wählen

Einzelvorrichtung schnell tauschen
Empfohlener Ansatz…
Einzel- oder Doppelmodulblock mit pneumatischer Entriegelung des ausgewählten V1-/V2-Aufnahmemodells verwenden. Manuelle Spannplatten sind eine gesonderte Produktfamilie.
Warum das hilft
Eine gemeinsame Referenz kann erneutes Ausrichten reduzieren; der Effekt wird am vollständigen Wechselzyklus gemessen.
Multipaletten-Automation (Roboter oder APC)
Empfohlener Ansatz…
Vierfach-Kombinationsblock mit pneumatischer Entriegelung prüfen; eine Clamp-OK-Rückmeldung nur vorsehen, wenn sie für die ausgewählte Hardware dokumentiert ist.
Warum das hilft
Prüfen Sie die modellbezogene Zugkraft und die tatsächlich verfügbaren Rückmeldungen. I/O bedeutet Ein- und Ausgänge der Steuerung; Prozesssignale allein sind keine Sicherheitsfunktionen. Unbeaufsichtigte Wechsel erfordern die Validierung der Gesamtzelle einschließlich Schutzeinrichtungen, Verriegelungen, Fehlerreaktion, Wiederanlauf, Risikobeurteilung und FAT/SAT.
Schweres Schruppen oder hohe Tombstone-Aufbauten
Empfohlener Ansatz…
Zugkraftklasse und Grundplatte anhand von Modelltabelle, Schnittkräften und Aufbau auslegen.
Warum das hilft
Die Auslegung begrenzt das Risiko von Abheben an der Modulschnittstelle; der Nachweis erfolgt unter Projektlast.
Standardisierung über verschiedene Maschinen
Empfohlener Ansatz…
Aufnahme- und Zugbolzenschnittstelle anhand der ausgewählten Modellzeichnungen festlegen; jede Maschine, Vorrichtung und Adapterplatte prüfen.
Warum das hilft
Eine gemeinsame Schnittstelle kann Transfers vereinfachen. Montage, Freiraum, Last, Bezug und erforderliche Anpassungen müssen für jede Maschine und Vorrichtung geprüft werden.

2) Integration: vor der Montage vorbereiten

Schraubbild & Grundplatte
Typische Wahl
Taschen nach Modulzeichnung in die Grundplatte CNC-fräsen; Passstifte für Winkelfixierung verwenden.
Praxistipp
Alle Taschen in einer Aufspannung fertigen, damit sämtliche Module dieselbe Z-Referenzebene teilen.
Pneumatikversorgung des gewählten Aufnahmemodells
Typische Wahl
Der Katalog nennt pneumatisches Entriegeln, aber keinen einheitlichen Versorgungs- oder Prüfdruck dieser Aufnahmen. Druck, Filtration, Luftqualität, Ventile und separaten Messkreis vor Inbetriebnahme anhand der Modellzeichnung bestätigen.
Praxistipp
Nur den für das ausgewählte Modell freigegebenen Entriegelungskreis verwenden. Eine unkontrolliert gemeinsam gespeiste Spindel-Blasleitung vermeiden; Ventile, Druckverlauf, Fehlerreaktion und Wiederanlauf im Schalt- und Abnahmeplan prüfen.
Clamp-OK- / Teil-Vorhanden-Sensoren
Typische Wahl
Dokumentierte Näherungs- oder Drucksensoren je Modul in die SPS-Freigabelogik einbinden. Signalrollen und erforderliche Sicherheitsfunktionen für die Gesamtzelle gesondert auslegen und validieren.
Praxistipp
Die Rückmeldung jedes Moduls vor Freigabe prüfen. Fehlerzustände, sichere Reaktion und Wiederanlauf im Abnahmeplan der Gesamtzelle testen.
Luftdichtheitsprüfung
Typische Wahl
Eine gesonderte Prüfleitung nur nach der ausgewählten Modell- und Schaltungsunterlage anschließen. Ein Sitzsignal allein bestätigt weder Verriegelung noch Haltekraft oder die Genauigkeit des vollständigen Aufbaus.
Praxistipp
Der Katalog nennt pneumatisches Entriegeln, aber keinen einheitlichen Versorgungs- oder Prüfdruck dieser Aufnahmen. Druck, Filtration, Luftqualität, Ventile und separaten Messkreis vor Inbetriebnahme anhand der Modellzeichnung bestätigen.

3) Wartung: Wiederholgenauigkeit stabil halten

Späne-Eintrag in die Modulbohrung
Frühsymptom
Zugbolzen sitzt nicht; Spannkraft sinkt; Luftdichtheitstest schlägt fehl.
Vorbeugung / Sofortmaßnahme
Jede Bohrung vor dem Beladen ausblasen; Schutzkappen aufsetzen, wenn Module über Nacht unbenutzt stehen.
Kugel-/Spannzangen-Verschleiß im Modul
Frühsymptom
Streuung der Wiederholgenauigkeit nimmt zu; Haltekraft lässt mit der Zeit nach.
Vorbeugung / Sofortmaßnahme
Zyklenanzahl pro Modul verfolgen; Innenwerk gemäß Service-Handbuch prüfen.
Korrosion durch Kühlmittelstau
Frühsymptom
Lochfraß auf der Modulfläche; Entriegeln klemmt.
Vorbeugung / Sofortmaßnahme
Kühlmittelpfützen nach jeder Schicht ablaufen lassen; dünnen Korrosionsschutzfilm auf freiliegende Flächen auftragen.
Pneumatische Dichtungsermüdung
Frühsymptom
Hörbares Luftleck beim Halten; Modul entriegelt träge.
Vorbeugung / Sofortmaßnahme
Dichtungen nach empfohlener Zyklenanzahl tauschen; Rebuild-Kit pro Maschine bereithalten, um Stillstände zu vermeiden.

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Checkliste: Produktdaten & EvaluierungZum Öffnen klicken

Checkliste: Produktdaten & Evaluierung

Diese Checkliste hilft Ihnen, Wiederholgenauigkeit, Zugkraft (Pull-down) und Automationsfit bei der Lieferantenbewertung zu verifizieren.

Kern-Spezifikationen

Systemkomponenten
Empfangsmodule + Zugbolzen + Montageplatte/Palette (konfigurierbar)
Wiederholgenauigkeit
Modellbezogener Katalogwert V1 <0,003 mm; Abnahme am vollständigen Wechselzyklus
Verriegelungsprinzip
Mechanische Selbstverriegelung mit pneumatischem Entriegeln ist allein keine Sicherheitsfunktion. Modell, Schaltung, Verhalten bei Druckverlust und sicheren Zustand der vollständigen Maschine oder Zelle validieren.
Wechsel-Fokus
Schneller Vorrichtungs-/Palettenwechsel für 3- & 5-Achs-Bearbeitung
Verschleißflächen
Gehärtete Kontaktflächen an kritischen Positionier- und Verriegelungsbereichen
Optionen
Pneumatische Entriegelung des ausgewählten V1-/V2-Aufnahmemodells; Modulgröße und Zugbolzenmuster nach Modellzeichnung. Manuelle Spannplatten und kundenspezifische hydraulische Vorrichtungen sind gesonderte Produktfamilien.

Tipp: Teilen Sie Werkstoff, Maschinenmodell und Ziel-Taktzeit – wir schlagen eine passende Konfiguration und messbare Zielwerte vor.

Kompatibilität & Standards

  • Integration mit Paletten, Tombstones, Schraubstöcken, Spannfuttern und kundenspezifischen Vorrichtungen.
  • Layout kann auf Bauraum, Spänefluss und Kühlmittelzugang ausgelegt werden.
  • Geeignet für APC/Robotik mit Spannbestätigung und sicherer Sequenzierung.

Messbare Effekte (vorher → nachher)

  • Rüstzeit: Freigabe, Handling, Reinigung, Verriegelung, Statusprüfung und Wiederanlauf als vollständigen Zyklus messen.
  • Bezugssystem nach erneutem Spannen: Antast- und Messaufwand zwischen Operationen vor und nach der Umstellung vergleichen.
  • Qualität: Fehlpositionierung und Kippfehler bei Mehr-OP-Teilen über definierte Stichprobe dokumentieren.

Spannmittel-Konfiguration

  • Stückliste: Modulanzahl, Zugbolzen-Typ, Befestigung, Porting (falls erforderlich).
  • Bezug/Locator-Strategie: Anlageflächen, Pull-down-Richtung, Verdrehsicherung.
  • Stack-up prüfen: Platte/Palette → Modul → Vorrichtung/Schraubstock/Futter → Werkstück (Steifigkeit).

Nachweise & Proof

  • Layout-Zeichnung (PDF/CAD) mit Modulabständen und Bezugssystem.
  • Fotos/Videos von Spann-/Löseablauf und Palettenwechsel-Sequenz auf der Maschine.
  • Messprotokoll: Wiederholprüfung nach erneutem Spannen / Antast-Test (Beispiel möglich).

Lieferung & Support

  • Konfigurationsvorschlag nach Prüfung von Werkstück, Maschine, Schnittstellen und Projektumfang; Umfang und Termin mit Engineering abstimmen.
  • Ersatzteilversorgung: Zugbolzen, Dichtungen, Modulkomponenten; Wartungscheckliste inklusive.
  • Optionales FAT-Video vor Versand für wichtige Baugruppen.

Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert die mechanische Verriegelung und was ist zu validieren?

Der Katalog beschreibt mechanische Selbstverriegelung und pneumatisches Entriegeln. Modell, Schaltung und Verhalten bei Druckverlust prüfen; Verriegelung und gewöhnliche Spann- oder Drucksignale bilden allein keine Sicherheitsfunktion. Schutzeinrichtungen, Verriegelungen, sicheren Zustand, Wiederanlauf und Abnahme für die vollständige Maschine oder Roboterzelle validieren.

Was ist der Unterschied zwischen Bottom-Inlet und Side-Inlet?

Bottom-Inlet führt die Luft durch Maschinentisch/Zwischenplatte – sauber und geschützt. Side-Inlet ist die flexible Option, wenn eine Durchtisch-Verrohrung nicht möglich ist; die Luftleitung wird seitlich angeschlossen.

Eignen sich die Module auch außerhalb der CNC-Bearbeitung?

Häufige Anwendungen sind KMG-Messplätze, Schweißvorrichtungen, Montage-/Rüststationen und EDM. Ob ein schnellerer Wechsel den Durchsatz verbessert, wird am vollständigen Zyklus für den jeweiligen Prozess gemessen.

Welche Wartung ist erforderlich?

Halten Sie die Anlageflächen sauber, prüfen Sie regelmäßig und schmieren Sie leicht gemäß Handbuch. In späne- und kühlmittelintensiven Umgebungen helfen Wischen und gelegentliche Dichtigkeitschecks, die Entriegelung dauerhaft stabil zu halten.

Wie integriere ich die Spannstatus-Überwachung für Automation?

Automationsfähige Module können mit Sensorports für Näherungssensoren ausgestattet werden. Spann-/Lösebestätigung, Verriegelungen, Fehlererkennung und Wiederanlauf werden in der Steuerungssequenz ausgelegt und bei FAT/SAT der Gesamtzelle validiert.

Wie wähle ich Aufnahmemodell und Montagemaße?

Katalogabgleich: Die aufgeführten V1-Aufnahmen nennen eine Wiederholgenauigkeit unter 0,003 mm. Das V2-Modellblatt nennt weder Wiederholgenauigkeit noch Hublast; beides vor Auswahl bestätigen. V2-Außendurchmesser D1: 110 / 140 / 185 mm; 85 / 115 / 148 mm sind D2-Maße. P120V1 hat laut Zeichnung 125 mm Außenmaß. Modellnamen sind keine Montagemaße.

Welchen Zugbolzen sollte ich verwenden – und wie wichtig ist die Qualität?

Der Zugbolzen ist die Präzisionsschnittstelle zwischen Vorrichtung und Modul. Geometrie, Härte und Oberflächenfinish beeinflussen Wiederholgenauigkeit und Verschleiß. Wählen Sie die Bauform nach Bauraum, Vorrichtungsstärke und ggf. Verdrehsicherung.

Welche Luftqualität/Filtration wird empfohlen?

Der Katalog nennt pneumatisches Entriegeln, aber keinen einheitlichen Versorgungs- oder Prüfdruck dieser Aufnahmen. Druck, Filtration, Luftqualität, Ventile und separaten Messkreis vor Inbetriebnahme anhand der Modellzeichnung bestätigen.

Ressourcen & Downloads

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Nullpunktsystem anfragen

Senden Sie diese drei Angaben für eine erste Prüfung. Für ein belastbares Angebot und eine Konfigurationsempfehlung können weitere Werkstück-, Zeichnungs- und Schnittstellendaten erforderlich sein.